Die kleine Biblithek vergessener Dichterinnen

Die Geschichte ihres Lebens und ihr Roman "Aus dem Leben einer Frau"

Eine Frau, die ihrer Zeit nicht gehorchen wollte – und eine Schriftstellerin, die es neu zu entdecken gilt.

Luise Aston war eine der außergewöhnlichsten literarischen Stimmen des deutschen Vormärz. Sie schrieb über Freiheit und Liebe, über Ehe und Abhängigkeit, über gesellschaftliche Zwänge, soziale Ungleichheit und das Recht einer Frau, über ihr eigenes Leben zu bestimmen.

Und sie schrieb nicht nur darüber – sie lebte danach.

Aston widersetzte sich den Erwartungen ihrer Zeit, wurde gesellschaftlich angefeindet, politisch überwacht und aus Berlin ausgewiesen. Mit ihren Romanen, Gedichten und politischen Schriften stellte sie Fragen, die im Deutschland des 19. Jahrhunderts provozierten und bis heute erstaunlich gegenwärtig wirken.

Wer war diese Frau, die Freiheit nicht nur forderte, sondern für sich selbst beanspruchte? Dieser Band der Reihe „Neu entdeckt! Die kleine Bibliothek vergessener Dichterinnen“ lädt dazu ein, Luise Aston nicht nur als historische Persönlichkeit kennenzulernen, sondern sie anschließend selbst zu lesen.

ZWEI BĂśCHER IN EINEM: 


TEIL 1 – LUISE ASTON: LEBEN UND WERK
Ein ausführliches biografisches Porträt erzählt von Astons ungewöhnlichem Leben, ihrer unglücklichen Ehe, ihrem Kampf um persönliche Freiheit, ihren Jahren in Berlin, ihrer politischen Verfolgung, ihrer Rolle im Vormärz und der Revolution von 1848 sowie von ihrem literarischen Werk.

Dabei entsteht zugleich das Bild einer Epoche, in der Frauen um Bildung, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe ringen mussten – und in der eine Frau wie Luise Aston schnell zum Skandal werden konnte.

TEIL 2 – „AUS DEM LEBEN EINER FRAU“
AnschlieĂźend folgt Luise Astons bedeutender Roman â€žAus dem Leben einer Frau“ von 1847 vollständig und ungekĂĽrzt.

Im Mittelpunkt steht Johanna, die gegen ihren Willen mit einem wohlhabenden Fabrikanten verheiratet wird. Was als persönlicher Konflikt beginnt, entwickelt sich zu einem erstaunlich modernen Roman über Ehe, Liebe, Besitz, gesellschaftliche Macht, soziale Ungleichheit und weibliche Selbstbestimmung.

Aston verbindet darin die Frage nach der Freiheit einer Frau mit einer größeren Frage: Wie frei kann ein Mensch wirklich sein, wenn Familie, Geld, gesellschaftliche Erwartungen und Macht über sein Leben bestimmen?

Der historische Text wird in seiner ursprünglichen Sprache und Orthografie wiedergegeben und ermöglicht damit eine unmittelbare Begegnung mit Astons literarischer Stimme.

  • Softcover, 128 Seiten, deutsch, Format  15,24 x 22,86 cm, 16,90 €
  • eBook 9,90 €

Ich hätte so gern Lust auf Dich (Leseprobe)

ISBN-Nummern:

Hardcover: ISBN 978-3-910973-67-1

eBook: ISBN 978-3-910973-75-6

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