Leben & Schreiben

Die großen Themen unsere Tage

Gute Bücher entstehen nicht im luftleeren Raum. Sie wachsen aus Erfahrungen, Begegnungen, Erinnerungen, Fragen und Entscheidungen – aus dem, was Menschen erlebt, gedacht, erlitten, gehofft und gewagt haben. In unserer Rubrik „Leben & Schreiben“ versammeln wir Bücher, in denen Literatur und Leben einander berühren: Texte, Gespräche und Geschichten, die zeigen, dass jedes ernsthafte Schreiben immer auch ein Spiegelbild des gelebten Lebens ist. Denn wer über das Leben schreibt, schreibt immer auch über die großen Fragen, die uns alle angehen. Viel Freude beim Lesen!

Neuerscheinung 


Ute Cohen

FREIHEIT ?!

Was bedeutet Freiheit, nicht als Begriff, sondern als Praxis? Nicht als Parole, sondern als Ergebnis von Lebenswegen, Prägungen, Entscheidungen und Brüchen? "FREIHEIT?!" will dieses ganz besondere Lebensgefühl nicht erklärt, sondern sichtbar machen.

In ausführlichen Gesprächen mit Persönlichkeiten aus unterschiedlichen kulturellen, politischen, künstlerischen und intellektuellen Kontexten entsteht ein deutsch-französisches Panorama der Freiheit: widersprüchlich, persönlich und offen.

Im Zentrum stehen keine Definitionen, sondern Biografien. Keine Ideale, sondern Erfahrungen. Freiheit erscheint hier als etwas Gewordenes, geprägt durch Sozialisation, Milieus, Widerstände, Chancen und individuelle Weltzugänge.

Im Buch vertreten sind: Bazon Brock, Boris Palmer, Raphaël Enthoven, Wolfgang Kubicki, Eva Ionesco, Michel Houellebecq, Roman Lipski ,Ulf Poschardt, Charlotte Casiraghi, Marko Martin, Frauke Petry, Frédéric Lo, Zazie de Paris & Philipp Peyman Engel.

Das Buch fügt diese Perspektiven nicht zu einer Wahrheit zusammen, sondern öffnet einen Resonanzraum. Es lädt Leserinnen und Leser ein, sich darin selbst zu verorten und die eigene Vorstellung von Freiheit zu befragen.

Ute Cohen lebt als Schriftstellerin, Journalistin und Moderatorin in Berlin. Ihre Interviews erscheinen in renommierten Zeitungen und Zeitschriften.

Die promovierte Linguistin und Historikerin war viele Jahre in Düsseldorf und Paris für führende amerikanische Unternehmensberatungen und eine internationale Organisation tätig. Sie ist Alumna der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Hardcover Buch, 49,90 €
Erscheint 10/26 - ab sofort vorbestellbar 

FREIHEIT?! (Leseprobe)


Jan Klage

Der Mutti-Komplex

In seinem neuen Buch „Der Mutti-Komplex – Deutschland auf der Couch“ fragt der promovierte Medienökonom Jan Klage, wie aus einer großen Stärke eine Mentalität werden konnte, die uns heute zunehmend im Weg steht.

Deutschland hat sich durch Vorsicht, Absicherung und Verlässlichkeit erfolgreich gemacht. Doch was lange eine Stärke war, ist zur Mentalität geworden. Wir regeln, prüfen und sichern ab – und haben uns angewöhnt, erst dann zu handeln, wenn Risiken möglichst ausgeschlossen und Zuständigkeiten vollständig geklärt sind.

Der „Mutti-Komplex“ beschreibt deshalb weit mehr als einen politischen Stil oder eine vergangene Ära. Er steht für die Erwartung, dass sich im Zweifel schon jemand kümmern wird – möglichst in allen Lebenslagen. Jan Klage beschreibt ein Rundum-sorglos-Land voller Widersprüche: Wir wollen weniger Bürokratie, aber möglichst kein zusätzliches Risiko. Veränderung, aber bitte ohne Mehrarbeit und neue Zumutungen. Aufbruch, aber möglichst ohne lieb gewonnene Besitzstände aufzugeben.

Genau darin liegt die eigentliche Herausforderung. Die Veränderung, die Deutschland braucht, kann nicht schon wieder bei „Mutti“ bestellt werden. Sie verlangt mehr Eigeninitiative, die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.  Aufbruch gibt es nicht zum Nulltarif.

Jan Klage ist promovierter Medienökonom und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Schnittstelle von Unternehmenskultur und Veränderungsmanagement. Nach fast 25 Jahren in Führungspositionen der Verlags- und Medienbranche lehrt er seit einem Jahrzehnt als Professor für „Leisure and Media Economics“ an der Hochschule Stralsund.

Hardcover, 342 Seiten, deutsch, 29,90 €
eBook, 19,90 € 

Der Mutti-Komplex (Leseprobe)

Jan Klage - promovierter Medienökonom und Professor an der Hochschule Stralsund.

Buchtipp 


Peter Prange

Alle Erinnerung ist Gegenwart

"Selten bin ich in ein Buch so zufällig hineingestolpert wie in dieses. Aber kaum eines hat sich für mich als so zwingend notwendig erwiesen." 

Zu seinem 70. Geburtstag macht Bestseller-Autor Peter Prange allen Buch-Enthusiasten ein ganz besonderes Geschenk: In seinem reichbebilderten Stundenbuch "Alle Erinnerung ist Gegenwart" erzählt er seine eigene Lebensgeschichte. Und seine ganz persönlichen Einsichten über das menschliche Dasein zwischen Werden und Vergehen.

Dabei gibt er auch einen Einblick in sein privates Fotoalbum - von seiner Kindheit im Sauerland als Sohn eines Bettenhändlers bis zu jener für ihn reservierten Grabstelle auf dem berühmten Tübinger Stadtfriedhof in nächster Nähe zu Hölderlin, Uhland und Walter Jens.

Peter Prange ist der große Romancier der deutschen und europäischen Geschichte. Seine historischen Romanen wie "Das Bernstein-Amulett", "Unsere wunderbaren Jahre" oder "Eine Familie in Deutschland" wurden insgesamt über dreieinhalb Millionen Mal verkauft.

"Alle Erinnerung ist Gegenwart" ist vielleicht Peter Pranges ungewöhnlichstes Buch, sicherlich sein persönlichstes. Darin tritt der Autor aus dem Schatten seines Werkes hinaus und betritt selbst als Protagonist die erzählerische Bühne: "Was vergangen war, lebt weiter – in unseren Träumen, in unseren Ängsten, in unseren Geschichten. Dieses Buch ist mein Versuch, einige dieser Spuren für mich selbst sichtbar zu machen. Im Erinnern und Erzählen. Vom Werden und Vergehen. Um mir zu vergegenwärtigen, wie der, der ich bin, zu dem wurde, der ich war."

Ein bezauberndes, gedankenvolles Buch. Nicht nur für die vielen Fans von Peter Pranges historischen Romane, sondern für alle, die lebenskluge Gedanken mit einer guten Prise Humor zu schätzen wissen.

Hardcover Buch, 49,90 €

Alle Erinnerung ist Gegenwart – Leseprobe

Interview mit Peter Prange

Vergessene Dichterinnen - neu entdeckt!

 Die "kleine Bibliothek vergessener Dichterinnen“ möchte diesen Autorinnen eine neue Bühne bereiten, denn sie haben viel zu sagen.

Es gibt Schriftstellerinnen, die zu ihrer Zeit gelesen, bewundert, diskutiert – manchmal auch gefürchtet und bekämpft – wurden. Frauen, deren Bücher Aufsehen erregten, deren Gedanken ihrer Epoche voraus waren und deren Stimmen selbstverständlich zur literarischen Öffentlichkeit gehörten. Und dennoch sind viele von ihnen heute nahezu verschwunden.